
Ein 140 km langes Leitsystem entlang römischer Straßen im Rheinland lässt die Geschichte der Agrippastraße und Via Belgica als begehbare Zeitreise wiederaufleben.
Für eine Rad- und Wanderroute auf und entlang der historischen Römerstraßen im Rheinland wird ein 140 Kilometer langes Beschilderungs- und Informationssystem entwickelt. Das System aus Informationselementen, Wegeführung, Rastplätzen und Aussichtsplattformen macht die 2000-jährige Geschichte der ehemaligen Agrippastraße und Via Belgica und ihre historische Bedeutung für die Region erlebbar. Landschaft und Menschen erhalten so ein Stück ihrer jahrhundertealten Geschichte und der damit verbundenen Einzigartigkeit und Identität zurück. Auch technisch zeichnet sich das System durch eine Besonderheit aus: Massiver Cortenstahl, der sich unbehandelt durch seine Rostschicht selbst konserviert, sorgt in Kombination mit Sichtbetonoberflächen und einer witterungs- und vandalismusbeständigen Bedruckung für die notwendige Beständigkeit.
- Auftraggeber
- Landschaftsverband Rheinland, Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
- Ort
- Rheinland, Niederrheinische Tiefebene, Eifel
- Art
- Informations- und Leitsystem
- Leistungen
- Konzeption, Informationsdesign, Realisierung. In Kooperation mit Planergruppe Oberhausen und Reicher Haase Architekten


