Roms fließende Grenzen
Lippisches Landesmuseum Detmold
Wechselausstellung

Leistungen: Gestalterische Konzeption, Ausstellungsarchitektur, Szenografie, Medienkonzept, Informationsdesign. Realisierung. mehr »

Ausstellungsgestaltung

Mehr als 400 Jahre bildete der Niedergermanische Limes die Grenze zwischen der römischen Provinz Niedergermanien und dem germanischen Siedlungsgebiet. Doch wie entstand diese rund 400 km lange Flussgrenze entlang des Rheins und wie veränderte sie sich? War sie eine Grenze nach unserem heutigen Verständnis, trennte oder verband sie? Wie lebten die Menschen am Limes und diesseits und jenseits dieser Grenze? Tauschte man sich aus und beeinflusste man sich oder pflegte die Bevölkerung links des Rheins nur die römische Lebensweise und rechts des Rheins nur die germanische? Gab es ein friedliches Miteinander oder eher ein Gegeneinander? Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die damaligen Einheimischen, die oft noch mit der römischen Bezeichnung „Germanen“ bezeichnet werden. Deren Perspektive auf das Leben mit dem Limes und den Römern ist Ausgangspunkt der Betrachtung. Über 400 Exponate aus Nordrhein-Westfalen zeigen die Umstände und Erlebnisse der damaligen Menschen auf.