
Auf 2.200 Quadratmetern macht die Ausstellung die Vielfalt und Aktualität des Bauhauses erfahrbar und eröffnet durch wechselnde Perspektiven neue Zugänge zu seinen Objekten, Ideen und Wirkungen.
Konzeption, Entwurf und Museumsplanung für die Ersteinrichtung im Auftrag der Klassik Stiftung Weimar, 3. Platz im Realisierungswettbewerb.
Auf ca. 2.200 qm Ausstellungsfläche wird die Weimarer Bauhauszeit, ihre Entstehung und Verbreitung sichtbar gemacht. Die abwechslungsreiche Dramaturgie der Ausstellungsräume macht die Vielfalt der Bauhaus-Objekte sichtbar. Im Untergeschoss wird ein Schaudepot eingerichtet. Leitgedanke der Konzeption von n/t/k ist es, die Exponate mehrperspektivisch und mehrdimensional zu betrachten und damit Fragen aufzuwerfen: „Wie wurde ein Bauhaus-Objekt damals wahrgenommen, wie wird es heute wahrgenommen, ist es eher Alltags- oder Kultobjekt, ist es wirklich Design, Handwerk oder eher ein Produkt des gesellschaftlichen Wandels? Dazu bieten frei im Raum stehende Rahmen mit ein- und ausblendbaren Informationen unterschiedliche Sichtweisen und Kontextualisierungen, je nach Perspektive auf das oder die im Rahmen platzierten Exponate.
Das Schaudepot ist interaktive Werkstatt und Depot zugleich. Die Außenwände des Depotraums bestehen aus raumhohen Vitrinen. Im Inneren des gläsernen Depots können die Besucher in Werkstätten anhand von Modellen oder Exponaten aus den umliegenden Vitrinen die prägenden Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse der Bauhauswerkstätten greifbar nachvollziehen.
- Auftraggeber
- Klassik Stiftung Weimar
- Ort
- Weimar
- Art
- Dauerausstellung
- Leistungen
- Leistungsphasen 1-2 nach HOAS. Szenografie, Ausstellungsarchitektur, Grafikdesign
- Team
- Tobias Jochinke, Julia Scholzen, Stefan Nowak
- Fotos
- © nowakteufelknyrim


