
Eine Reise ins Rheinland der Antike: Das Leben am Limes zwischen Militär, Handel und Alltag wird durch interaktive Modelle und originale Funde lebendig.
Schon vor 2000 Jahren war das Rheinland ein Schmelztiegel, in dem die unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen aufeinander trafen. Das LVR-LandesMuseum zeigt die Vielfalt der Menschen und Kulturen am Limes. Wie lebte und arbeitete man in den Militärlagern und Zivilsiedlungen? Wie waren die Menschen zu Lande, zu Wasser und über die „nasse Grenze“ hinweg miteinander verbunden?
Weihesteine, Grabdenkmäler, Wandmalereien und Alltagsgegenstände erzählen nicht nur von der Herkunft der Menschen, sondern gewähren auch Einblicke in ihre private Lebenswelt. Die Ausstellung präsentiert eine Vielzahl faszinierender archäologischer Funde. Ein großes interaktives Limesmodell, Filme und Medienstationen machen die antiken Schauplätze an der Grenze des Römischen Reiches anschaulich und lebendig. Große Infografiken und Schaubilder geben den Besuchenden ein lebendiges Bild der damaligen Zeit, Ein interaktives, topografisches Modell des niedergermanischen Limes veranschaulicht die damalige Infrastruktur der Römer am Rhein.
Für die Ausstellung wurde eigens ein raumgreifendes, interaktives Reliefmodell des Niedergermanischen Limes gefertigt. Es veranschaulicht auf spektakuläre Weise die damalige Infrastruktur des Limes. Vertiefendes Wissen geben Infografiken in Schubkästen – bestückt mit Original Fundstücken aus der römischen Zeit.
- Auftraggeber
- LVR Landesmuseum Bonn
- Ort
- Bonn
- Leistungen
- Gestalterische Konzeption, Ausstellungsarchitektur, Szenografie, Medien- und Lichtplanung, Realisierung
- Team
- Isa Misamer, Julia Scholzen, Kathrin Ulanicki, Stefan Nowak
- Fotos
- © nowakteufelknyrim


