
Großformatige Cortenstahl-Rahmen verwandeln ein archäologisches Parkgelände in „Zeitfenster“ in die Vergangenheit. Sie lenken den Blick direkt auf die archäologischen Funde, während eine markante Aussichtsplattform die historische Grenzposition am Limes erlebbar macht.
Mit minimalen Eingriffen in das Gelände erweckt das Ausstellungskonzept von nowakteufelknyrim das ehemalige Römerkastell zu neuem Leben. Die einzigartige Symbiose aus Park und archäologischen Funden wird an ausgewählten Stellen durch große Cortenstahl-Elemente inszeniert. Diese wirken als „Zeitfenster“ in die römische Vergangenheit und symbolisieren die Tore zu den einstigen Gebäudeteilen. Statt die Sicht wie klassische Infotafeln zu versperren, lenken sie den Blick fokussiert auf die Ruinen. Ganz im Sinne der Archäologie bleibt der reale Befund unberührt; integrierte Texte, Zeichnungen und Hörstationen vermitteln die Historie rein virtuell. Das neue Eingangsgebäude fungiert zudem als Landmarke und Aussichtsturm: Eine markante Kanzel über dem Flusstal macht die geostrategisch wichtige Grenzposition der römischen Kohorte am Limes visuell erlebbar. Die bauliche Umsetzung dieses Konzepts wurde von Neumann & Heinsdorf Architekten begleitet.
- Auftraggeber
- Stadt Neustadt a.d. Donau
- Ort
- Eining an der Donau
- Art
- Ausstellung
- Leistungen
- Gestalterische Konzeption, Architektur, Informationsdesign, Realisierung
- Team
- Dominik Mycielski, Michael Krey, Stefan Nowak, Neumann & Heinsdorf
- Realisierung
- Nüssli AG


